„SIE WAREN EINFACH IMMER DA, DAS HABEN ALLE GESCHÄTZT!" Eine Ära geht zu Ende: Schwester M. Ulrika Wolfenstätter und Schwester M. Edelborg Metze waren viele Jahre im Seniorenzentrum St. Josefsheim Alf tätig. Nun wurden die Schönstätter Marienschwestern für ihren Ruhestand in das Provinzhaus der Marienschwestern im Koblenzer Stadtteil Metternich zurückberufen. In einem Gottesdienst und bei einem feierlichen Empfang nahmen sie Abschied.
Beide Schwestern waren eine Institution im St. Josefsheim Alf. Sie übernahmen unter anderem seelsorgerische Tätigkeiten, planten Gottesdienste, musizierten mit den Bewohnern, sorgten für ihr Wohlergehen und blieben mit ihnen bei gemeinsamen Sitztänzen in Bewegung. „Sie haben das Seniorenzentrum mit ihrem Charisma erfüllt und wurden nie müde, sich für die Belange der Bewohner einzusetzen. Meinen größten Respekt für die Arbeit, die sie geleistet haben. Ich danke Ihnen von ganzem Herzen und wünsche Ihnen alles Gute und Gottes Segen", sagt Michael Molitor, Direktor Unternehmenskultur des Seniorenzentrums St. Josefsheim Alf, bei der feierlichen Verabschiedung, der ein morgendlicher Gottesdienst ihnen zu Ehren vorausging.
Pater Matthias Brenken und Pfarrer Andreas Burg von der Pfarrei Zeller Hamm standen dem Gottesdienst vor. Sie dankten den beiden Marienschwestern für ihren Einsatz und wünschten ihnen „noch viele schöne Jahre in Koblenz-Metternich". Für die musikalische Untermalung sorgten Helmut Reis an der Orgel und ein Mitarbeiterchor. Im Gottesdienst sang der Chor aus ehemaligen und aktuellen Mitarbeitenden für diesen besonderen Anlass nach sieben Jahren zum ersten Mal wieder gemeinsam.
Wie beliebt die Marienschwestern waren, zeigte sich nicht nur an dem mehr als gut besuchten Gottesdienst, sondern auch in den persönlichen Worten, die Bewohner, Mitarbeitende und weitere Gäste bei der feierlichen Verabschiedung im Speisesaal des Seniorenzentrums an die Schwestern richteten. „Wo Licht in den Menschen ist, scheint es aus ihnen heraus. Sie sind solche Menschen. Sie hatten für alle ein offenes Ohr - und zwar egal welcher Herkunft oder Glaubensrichtung sie waren", richtet die erste Vorsitzende des Heimbeirats Hannelore Kölsch, an die 86-jährige Schwester M. Ulrika und die 97-jährige Schwester M. Edelborg. Im Rahmen der Verabschiedung wurde neben dem Wirken von Schwester M. Edelborg auch ihr 97. Geburtstag gefeiert.
„Sie haben tiefe Spuren hinterlassen, vor allem in unseren Herzen. Wir werden Sie beide vermissen!", sagt die Heimleiterin Karin Burg. Auch Schwester M. Ulrika zeichnete 20 Jahre lang für die Heimleitung verantwortlich. Insgesamt blickt sie auf 34 Jahre zurück, die sie mit dem Seniorenzentrum verbinden.
„Wir haben uns in Alf immer sehr wohl gefühlt und unsere Fähigkeiten gerne eingesetzt. Herzlichen Dank für alles, was wir hier empfangen durften. Auf Wiedersehen", sagt Schwester M. Edelborg, die ihr Wirken für die Bewohnerinnen und Bewohner vor 28 Jahren im St. Josefsheim begann.
Zum krönenden Abschluss der Veranstaltung gab es musikalische Darbietungen der Bremmer Stadtmusikanten und des Mandolinen-Orchesters „Mosella" Reil - ein persönliches Abschiedsgeschenk der beiden Vereine.
Quelle: Facebook - BBT-Seniorendienste, Region Trier